Zone 1 vs. Zone 2 ATEX PTZ-Kameras: Leitfaden zur Konformität 2026 für Planer
29.01.2026|Aufrufe: 9


Titelbild zum Vergleich von ATEX Zone 1 und Zone 2 für explosionsgeschützte PTZ-Kameras mit industriellen Hintergründen und Ex-Kennzeichnungsfolien.

Ist während des Normalbetriebs mit einer explosionsfähigen Gasatmosphäre zu rechnen (zeitweise, aber zu erwarten), ist PTZ-Gerät der Zone 1 (EPL Gb) vorzusehen. Ist dies unwahrscheinlich und nur kurzzeitig unter anormalen Bedingungen der Fall, kann Zone 2 (EPL Gc) ausreichend sein. In beiden Fällen sind die Gas-/Staubgruppe (IIA/IIB/IIC, IIIA/IIIB/IIIC), die Temperaturklasse im Vergleich zur AIT und die Installation gemäß IEC/EN 60079-14 zu überprüfen. Laut den Zusammenfassungen der britischen Regulierungsbehörde unterscheiden sich die Zonen 1 und 2 hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit und Dauer der explosionsfähigen Atmosphäre. Dies bestimmt die minimale EPL/Kategorie, die für das Gerät gewählt werden muss – siehe die Informationen der britischen Regulierungsbehörde.Übersicht zur GefahrenzonenklassifizierungUndATEX-Geräteleitfadenfür Basisdefinitionen.


Kurzer Vergleich – Zone 1 vs. Zone 2 ATEX

Die Bezeichnung „Zone 1 vs. Zone 2 ATEX“ taucht in Datenblättern und Angebotsanfragen auf, die praktischen Unterschiede hängen jedoch von der Risikowahrscheinlichkeit (normal vs. anormal) und dem erforderlichen Mindest-Schutzniveau (EPL) ab. Zu beachten ist, dass höherwertige Zone-1-Geräte (Gb) in der Regel auch für Zone-2-Standorte zugelassen sind, sofern alle Zertifizierungsbedingungen erfüllt sind.

AttributZone 1 (Gas/Dampf)Zone 2 (Gas/Dampf)
GefahrenwahrscheinlichkeitWahrscheinlich während des normalen Betriebs (gelegentliches Vorkommen)Im Normalbetrieb unwahrscheinlich; falls vorhanden, kurz
Mindestkategorie EPL / ATEXGb / Kategorie 2GGc / Kategorie 3G
Typische SchutzkonzepteEx d, Ex e, Ex pEx nA/nR (Legacy), Gc-Varianten anderer Konzepte
Gängige PTZ-EinsätzeProzessanlagen, Pumpendichtungen, VerladegestelleGut belüftete Tanklager, Versorgungsbereiche
AustauschbarkeitZone-1-(Gb)-Geräte dürfen in Zone 2 verwendet werden, wenn alle Bedingungen erfüllt sind.Geräte, die nur für Zone 2 zugelassen sind, dürfen nicht in Zone 1 verwendet werden.


Was sich in der Praxis tatsächlich unterscheidet

Über die Kennzeichnung „Zone 1 vs. Zone 2 ATEX“ hinaus müssen Planer die Gas-/Staubgruppen, die Temperaturklasse und den Umgebungsbereich (Ta) abgleichen. Installationsdetails – Kabelverschraubungen, Erdung und Gehäusedichtheit – entscheiden letztendlich darüber, ob eine konforme PTZ-Kamera auch vor Ort die Vorschriften einhält.

Bei Audits spielen zwei praktische Punkte immer wieder eine Rolle: Die T-Klasse muss unterhalb der Selbstentzündungstemperatur (AIT) des verwendeten Gases liegen, und der zertifizierte Umgebungsbereich (Ta) auf dem Typenschild muss die minimalen und maximalen Temperaturen vor Ort abdecken – beides beeinflusst die Nutzung und Belastung von PTZ-Heizgeräten. Praxisbeispiele erfahrener Komponentenlieferanten zeigen zudem, wie sich Ta auf die erreichbare T-Klasse auswirkt; siehe dazu die Anwendungsbeschreibung von Pepperl+Fuchs.ein Leitfaden für die Ta–T-KlasseDie

Szenario / AnwendungsfallZoneErforderliche EPL / KategorieGas-/Staubgruppe (typisch)Mindestens T-Klasse / Ta-NotizenZulässige Schutzkonzepte (PTZ)PTZ-spezifische HinweiseInstallationshighlights (IEC/EN 60079-14)Wartungsrhythmus (IEC/EN 60079-17)Hinweis
Pumpenaggregate, Ventilverteiler in Prozessanlagen1Gb / 2GGase der Stufen IIB–IICT4 oder enger; Ta-Kopffreiheit sicherstellenEx d, Ex e, Ex pBewegliche Dichtungen sind dem Sprühnebel ausgesetzt; explosionsgeschützte Gehäuse haben Vorrang.Zertifizierte Ex-Düsen; Verbindung; Flammenwege erhaltenErhöht: Aggressive Sprüh- und Hitzezyklen erfordern eine genauere InspektionPrüfen Sie die Zertifikatsvermerke „X“ und „Ta“ auf dem Typenschild.
Ladekräne, LKW-Ladefläche mit guter Belüftung2GC / 3GHäufig IIA–IIBT3–T4 gemeinsam; Bestätigen Sie die AIT-TabelleEx nA/nR (ältere) oder Gc-VariantenWetterschutzabdeckungen in Betracht ziehen; Kabelschlaufen ordnenIP-Schutzart einhalten; korrekten Verschraubungstyp verwendenRegelmäßige Standardkontrollen; FensterreinigungZertifikatsprüfung + Lageplan
Offshore-Plattformen (Korrosionsspray)1 (oft)Gb / 2GIIB–IICT4 typisch; breiter Ta erforderlich (z. B. -40…+55/60°C)Ex d / Ex e mit seewasserbeständigem GehäuseBevorzugt werden Dichtungen aus 316L/PTFE; Wischer/Heizelemente für Optiken.Erdung sicherstellen; Edelstahlbeschläge verwenden; unterschiedliche Metalle vermeidenVerkürzung der Wartungsintervalle aufgrund von KorrosionZertifikat + Materialspezifikation (316L, IP-Schutzart)
Gut belüftete Tanklager/Versorgungskorridore2GC / 3GIIA–IIBT3–T4; saisonale Kontrolle TaEx nA/nR oder Gc VariantenErwägen Sie, aus Gründen der Ersatzteilvereinfachung auf Gigabit-Ethernet (GB) umzusteigen.Abdichtung der Grundstücksgrenzen; unbefugte Bohrungen vermeidenNormale Intervalle; saisonale Kontrollen hinzufügenEPL/Gas-Gruppe auf Platte bestätigt
Staubige Verpackungen in der Nähe von Abfüllanlagen (doppelte Gefahr)21/22DB/DC / 2D/3DIIIB–IIIC-StäubeTmax pro Zertifikat; Hotspots vermeidenEx tb kombiniert mit der Gasbewertung, falls zutreffendFensterreinigung oder -abschirmung; antistatische PflegeStopfbuchsen für Staubbeständigkeit; Dichtungen intaktDie Schichtung kann eine höhere Inspektionsfrequenz erforderlich machen.Dual-rated Ex db/tb or eb/tb cert


Wie ATEX/IECEx-Kennzeichnungen funktionierenPTZ-Kameras

Eine typische PTZ-Kamera mit Gas- und Staubzertifizierung kann Kennzeichnungen wie „II 2G Ex db IIC T4 Gb“ und „II 2D Ex tb IIIC T95°C Db“ tragen. Die korrekte Entschlüsselung dieser Kennzeichnungen ist der schnellste Weg, um die Eignung für die jeweilige Zone, die Gruppenabdeckung, die Temperaturklasse und die EPL zu bestätigen, noch bevor man ein Datenblatt öffnet.

Diagramm zur Dekodierung eines generischen ATEX/IECEx-Typenschilds für eine PTZ-Kamera mit Beschriftungen für Gruppe, Kategorie, Schutzkonzept, Gas-/Staubgruppe, Temperaturklasse, EPL und Umgebungsbereich.

Offenlegung: ZAEX ist unser Produkt. Für einen neutralen Überblick über Schutzart und Kennzeichnung von Gehäusen bietet die ZAEX-Website eine Erklärung zu IP-Schutzarten und zeigt Beispielbilder von Typenschildern; dies ist ein nützliches Beispiel dafür, was Sie in einem Herstellerartikel erwarten können:Erläuterung der IP-Schutzarten und des Typenschildkontexts von ZAEXDie

  • „II“ = Gerätegruppe für industrielle Umgebungen außerhalb des Bergbaus.

  • „2G/2D“ = ATEX-Kategorie (Gas/Staub); zusammen mit der EPL entspricht dies den Zonen (Zone 1 → Gb/2G; Zone 2 → Gc/3G). Siehe die Richtlinien der Europäischen Kommission.Seite für ATEX-Gerätewie die Gerätekategorien in den Richtlinienrahmen passen.

  • „Ex d“ (db) / „Ex t“ (tb) = Schutzkonzepte (flammfestes Gehäuse; Staubschutz durch Gehäuse).

  • „IIC/IIIC“ = Gas-/Staubgruppe; IIC und IIIC sind die strengsten innerhalb ihrer Gruppen.

  • „T4“ oder „T95°C“ = Maximale Außentemperatur unter den zertifizierten Bedingungen.

  • „Gb/Db“ = Schutzstufe des Geräts; höhere Buchstaben (Ga/Da) kennzeichnen strengere Schutzstufen.

  • „Ta: -40…+60°C (Beispiel)“ = Umgebungsbereich, in dem die oben genannten Werte gelten; dies ist Teil der Zertifikatsbedingungen.

Die Entschlüsselung des Typenschilds sollte anhand des Zertifikats oder der offiziellen Auflistung überprüft werden, um etwaige Sonderbedingungen mit „X“ zu bestätigen und die genauen Ta-Grenzwerte zu verifizieren. Die Überprüfung erfolgt über die offizielle Website.Suche nach IECEx-GerätezertifikatenUnd für ATEX-Codes suchen Sie die ausstellende Stelle über die EU-Richtlinien.Verzeichnis der von NANDO benannten Stellen für 2014/34/EUund konsultieren Sie dann die Datenbank dieser Stelle, um das Zertifikat zu erhalten.


Entscheidungsbaum – Wählen Sie die richtige Zonenbewertung für Ihre PTZ-Steuerung.

Zunächst sollte man sich fragen: Ist während des normalen Betriebs mit einer explosionsfähigen Gasatmosphäre zu rechnen?

  • Ja → Zone 1 (EPL Gb) PTZ auswählen.

  • Nein → Ist eine explosionsfähige Atmosphäre nur unter anormalen Bedingungen und von kurzer Dauer möglich? Falls ja → Zone 2 (EPL Gc) könnte geeignet sein.

Anschließend die Details überprüfen:

  • Gas-/Staubgruppe: IIA/IIB/IIC (Gas), IIIA/IIIB/IIIC (Staub) gemäß Ihrer Stoffliste.

  • Temperaturklasse: Sicherstellen, dass die T-Klasse unter dem niedrigsten vorhandenen AIT bleibt, unter Berücksichtigung der zertifizierten Ta.

  • Installationskonzept: Zulässige Schutzarten und entsprechende Kabelverschraubungen, Abdichtung und Erdung gemäß IEC/EN 60079-14 prüfen.

Checkliste des Prüfers vor der Spezifikationserstellung (Kurzfassung):

  • Die Zuordnung von Zonen/EPL/Kategorien wurde anhand der Gebietsklassifizierungsdokumentation des Standorts bestätigt – die Definitionen sind in den Unterlagen der britischen Regulierungsbehörde gut zusammengefasst.Übersicht zur GefahrenzonenklassifizierungDie

  • Gas-/Staubgruppe und T-Klasse im Vergleich zur AIT-Tabelle verifiziert; Ta-Bereich entspricht den Extremwerten des Standorts.

  • Bedingungen für das Zertifikat „X“ bekannt; geeignete Dichtungen und Zubehörteile verfügbar.

  • Wartungs-/Inspektionsplan gemäß IEC/EN 60079-17, erstellt für die jeweilige Umgebung (korrosiv, staubig, bei Überschwemmungen).


Prüfer für Installations- und Wartungsarbeiten (IEC/EN 60079-14/-17)

  • Kabeleinführungen und -verschraubungen: Das Schutzkonzept der Verschraubung muss dem Gehäuse entsprechen; Abdichtungs- und Belüftungsanforderungen gelten je nach Schutzart. Eine ungeeignete Auswahl der Verschraubung ist ein häufiger Befund bei Prüfungen.

  • Gehäuseintegrität: Bohren Sie keine neuen Löcher ohne Anweisung des Originalherstellers; achten Sie auf die Einhaltung der Flammenwege und Drehmomentwerte. PTZ-Fenster, Scheibenwischer und Anschlussdosen müssen die im Zertifikat angegebene IP-Schutzart erfüllen.

  • Erdung/Potenzialausgleich: Sicherstellen der Durchgängigkeit vom PTZ-Gehäuse zur Struktur; Kontrolle der statischen Aufladung in rotierenden Baugruppen.

  • Kompetenz und Dokumentation: Erstinspektion und regelmäßige Inspektionen sind obligatorisch; in korrosiven Umgebungen oder bei starkem Sprühnebel verkürzen sich die Intervalle. Zertifikatskopien, Grenzwertlisten und Inspektionschecklisten sind stets griffbereit zu halten.

Folgendes ist zu beachten: Selbst die bestausgestattete PTZ-Kamera erfüllt die Vorschriften nicht, wenn eine einzige nicht zertifizierte Kabelverschraubung oder eine zu fest angezogene Abdeckung den Flammenweg beschädigt.


Vergleichstabelle: ATEX/IECEx vs. NEC/CEC Klasse/Division (was passt zusammen, was nicht)

Die Systeme sind nicht eins zu eins vergleichbar, aber gängige Näherungen dienen als Grundlage für weltweite Implementierungen. Eine vielzitierte Branchenerklärung erläutert den Zusammenhang und warnt vor Nicht-Äquivalenz; nutzen Sie sie zur Orientierung der Beteiligten und validieren Sie anschließend die EPL/Kategorie lokal: siehe UL.Übersicht über Gefahrenbereiche (Klasse/Unterteilung vs. Zonen)Die

  • Klasse I, Division 1 ≈ Zonen 0/1 für Gase/Dämpfe.

  • Klasse I, Abteilung 2 ≈ Zone 2.

  • Klasse II/III, Division 1 ≈ Zonen 20/21 für Stäube.

  • Klasse II/III, Division 2 ≈ Zone 22.

Bei der gegenseitigen Anerkennung von Geräten sollten Sie die EPL/Kategorie und die spezifischen Zertifikatsdetails überprüfen und sich nicht nur auf eine ungefähre Tabelle verlassen. Stimmen Sie sich stets mit der zuständigen lokalen Behörde (AHJ) ab.

Häufig gestellte Fragen

Frage 1: Welche PTZ-Kamera sollte ich für ATEX Zone 1 bzw. Zone 2 verwenden?

A: Zone 1 (EPL Gb) ist dort anzuwenden, wo explosionsfähige Atmosphären im Normalbetrieb wahrscheinlich sind; Zone 2 (EPL Gc) ist dort anzuwenden, wo das Auftreten explosionsfähiger Atmosphären unwahrscheinlich und nur kurzzeitig ist. Anschließend sind die Gas-/Staubgruppe, die T-Klasse im Vergleich zur AIT und die Ta zu bestimmen. Die Definitionen der Zonen sind in den Richtlinien der britischen Regulierungsbehörde zusammengefasst.Übersicht zur GefahrenzonenklassifizierungDie

Frage 2: Kann ich eine Kamera aus Zone 1 in einem Bereich der Zone 2 installieren?

A: Im Allgemeinen ja, sofern alle Zertifizierungsbedingungen – Umgebungsbedingungen, Dichtheitsprüfung und etwaige spezielle „X“-Bedingungen – erfüllt sind. Das Umgekehrte ist nicht zulässig. Die britische RegulierungsbehördeATEX-Geräteleitfadenerklärt das Prinzip.

Frage 3: Wie kann ich die Aufschrift „Ex d IIC T6 Gb“ auf einem Typenschild lesen?

A: Ex d = explosionsgeschütztes Gehäuse; IIC = höchste Gasklasse; T6 = max. Oberflächentemperatur 85 °C; Gb = EPL geeignet für Zone 1. Vergleichen Sie die T-Klasse stets mit Ihrer niedrigsten AIT und überprüfen Sie den Ta-Bereich; bestätigen Sie dies über dieIECEx-ZertifikatssucheDie

Frage 4: Wie sieht es mit Staubgefahren aus – sind diese durch die Gaszoneneinstufungen abgedeckt?

A: Nicht automatisch. Sie benötigen die Staubklasse (z. B. „Ex tb IIIC T95°C Db“). Wählen Sie Geräte mit doppelter Schutzart, wenn sowohl Gas- als auch Staubgefahren bestehen, und prüfen Sie die Staub-Maximaltemperatur (Tmax) und die Staubgruppe. Die Europäische Kommission hat folgende Richtlinien erlassen:Seite für ATEX-Geräteerläutert die Gerätekategorien in den Bereichen Gas und Staub.

Frage 5: Verändern extreme Umgebungsbedingungen die T-Klasse?

A: Das ist möglich. Viele Geräte erreichen eine engere T-Klasse nur innerhalb eines bestimmten Ta-Bereichs. Darüber hinaus kann sich die erreichbare T-Klasse lockern. Ein kurzes Beispiel finden Sie in Pepperl+Fuchs'Ta–T-Klassenleitfadenund überprüfen Sie stets den Zertifizierungsplan Ihres Geräts.


Anhang: Zertifikate und Dokumentation prüfen

  • Finden Sie das Zertifikat: Verwenden Sie das offizielleIECEx-GerätesucheUm das Zertifikat und den Zeitplan der Beschränkungen zu finden. Für ATEX bestätigen Sie die Benannte Stelle über die EU.NANDO-Verzeichnis für 2014/34/EUSuchen Sie anschließend in der Datenbank der jeweiligen Stelle nach der Zertifikatsnummer.

  • Bestätigen Sie die Zonenzuordnung: Ordnen Sie Zone 1 dem EPL-Gb/Kategorie 2G und Zone 2 dem EPL-Gc/Kategorie 3G zu; überprüfen Sie dies auf dem Produktzertifikat und dem Typenschild. Die britische RegulierungsbehördeÜbersicht zur Gefahrenzonenklassifizierungliefert die Definitionen, die in vielen Studien zur Gebietsklassifizierung verwendet werden.

  • Gruppe und Temperatur prüfen: Vergleichen Sie IIA/IIB/IIC und die angegebene Temperaturklasse (T-Klasse) bzw. die maximale Staubtemperatur (Tmax) mit den AIT-Daten Ihrer Substanzen. Stellen Sie sicher, dass der Temperaturbereich (Ta) saisonale Extreme und interne Heizlasten abdeckt.

  • Dokumentation: Zertifikats-PDFs, „X“-Bedingungen, Installationshandbücher und Inspektionsberichte für Audits aufbewahren. Ein einziges fehlendes „Limitationsblatt“ kann die Inbetriebnahme verzögern.


Anmerkungen und Quellen für weiterführende Lektüre (Auswahl):

Normen und lokale Vorschriften können sich ändern. Prüfen Sie daher vor der Spezifikation und Installation stets die jeweils aktuellsten Fassungen bei Ihrer zuständigen Behörde und den benannten Stellen.